Der britische Sänger DAVID GRAY veröffentlicht sein neues Studioalbum „Mutineers“ Ende Juni via Kobalt Label Services. „Mutineers“ ist Gray`s 10. Studioalbum und das erste seit 4 Jahren.

21 Jahre nach seinem Debütalbum begibt sich David Gray musikalisch auf unbekanntes Gebiet, kultiviert dabei aber kämpferisch eine respektvolle Beziehung zu seiner eigenen Vergangenheit. “You have to sort of tear up the past and let it go,” sagt David dazu. David`s musikalische Vergangenheit beinhaltet neben dem phänomenalen Erfolg seines Albums „White Ladder“, das sich 7 Millionen mal verkauft hat und eines von drei UK Nummer 1 Alben ist, Brit und Grammy Nominierungen und seine beiden letzten Alben „Draw The Line“ (2009) und „Foundling“ (2010) erreichten beide die Top 10 der US- Billboard Albumcharts. Trotz all der Erfolge war der Ansatz beim neuen Album das sich Gray selbst überraschen wollte, nicht nur in der Art wie er arbeitet, sondern auch mit wem und welche Ideen er umsetzen wollte.

“I always write melody first and lyrics second, so I started to write lyrics down and think, right, I’m going to put this to music now. And that was a bizarrely uncomfortable process. And I was layering my voice; something I just found myself doing a lot on a lot of the new tracks. Again, to get away from the density of my voice, just the intensity of it, it’s so loud, it’s so intense, it’s so direct – so singing more softly, singing in falsetto, singing under the voice in a lower voice, finding new sounds, so that it was still me, but it sounded different.”
Die Veränderung fällt hörbar auf „Mutineers“, ein Album das David selbst eher in der Nachbarschaft von John Martyn`s „Small Hours“ sieht, als in seinem eigenen Backkatalog. Neben der Veränderung im Klangbild merkt man in den Songs, angefangen mit dem Opener „Back In The World“ bis zum Schlusssong „Gulls“, das sich hier ein Künstler von seinen eigenen Erwartungen freigeschwommen hat.

David Gray „Mutineers“, VÖ: 27.06.14