Duke Ellingtons musikalische Arbeit scheint gut dokumentiert:
Die Wahrscheinlichkeit, eine gute, unveröffentlichte Duke Ellington-Aufnahme zu finden, ist eher gering.
 Als ich also den Anruf von Grönland Records bekam, dass sie genau so etwas im Nachlass von Conny Plank gefunden hätten und mich fragten, ob ich da mal reinhören wolle, fühlte ich mich ziemlich geehrt und war gespannt. Die Musik von Ellington ist – in meiner Weltsicht – für Jazz das, was die Arbeit von Bach für die Klassik ist, DER große Bezugspunkt; und wenn man es noch mehr auf den Sockel will: das alte Testament, das Alpha und Omega. Bei Bach wie bei Ellington kann man sich ans Klavier setzen, um sich nur die Akkorde durchzubuchstabieren, und es passiert immer noch etwas Großes. Diese Musik ist so reich und nahezu unzerstörbar.

Duke Ellingtons musikalische Arbeit scheint gut dokumentiert: Die Wahrscheinlichkeit, eine gute, unveröffentlichte Duke Ellington-Aufnahme zu finden, ist eher gering.
Als ich also den Anruf von Grönland Records bekam, dass sie genau so etwas im Nachlass von Conny Plank gefunden hätten und mich fragten, ob ich da mal reinhören wolle, fühlte ich mich ziemlich geehrt und war gespannt. Die Musik von Ellington ist – in meiner Weltsicht – für Jazz das, was die Arbeit von Bach für die Klassik ist, DER große Bezugspunkt; und wenn man es noch mehr auf den Sockel will: das alte Testament, das Alpha und Omega. Bei Bach wie bei Ellington kann man sich ans Klavier setzen, um sich nur die Akkorde durchzubuchstabieren, und es passiert immer noch etwas Großes. Diese Musik ist so reich und nahezu unzerstörbar.

Henrik von Holtum

Duke Ellington – The Conny Plank Session
 – Label: Grönland Records – VÖ: 10. Juli 2015